
 Auf Intervention des VSLF, stellte die PeKo Infrastruktur Nachforschungen wegen der Weisung I-30052 an. Die Weisung regelt das Anbringen von Hemmschuhtafeln in den Rangierbahnhöfen im Raume Basel. Der neue Prozess bedeutet einen riesigen Arbeitsaufwand des beteiligten Personals. Da jedes abgestellte Fahrzeug grundsätzlich als mit Hemmschuhen gesichert zu betrachten ist. Wie heute in der Leitungskonferenz der PeKo Infrastruktur erläutert wurde, hatte bisher fast niemand von dieser Weisung Kenntnis. Auch der unterzeichnende Leiter Sicherheit/Betriebsprozesse/Netzzugang sprach von einer unglücklichen Formulierung. Die PeKo Infrastruktur wird weitere Abklärungen vornehmen.
12.12.07 K. Rudolf, Sekretär VSLF.
 Eine Delegation des VSLF wurde von Herr Marc Räber, Leiter Betriebswehr, am 18. Dez. 2006 zu einer ersten Kontaktaufnahme nach Bern eingeladen. Da eine Vielzahl der Mitarbeiter bei der Betriebswehr die Lokführerausbildung C oder D haben ist es für alle beteiligten von Interesse, dass der VSLF bei den Sozialpartnergesprächen anwesend ist.
Details zum Konzept der Betriebswehren siehe Info Betriebwehr vom 5. September 2006 (unten). Die Betriebswehr SBB erhielt vom BAV eine AZG Ausnahmeregelung für das Konzept 24 Std. Arbeit und 48 Std. Freizeit. Dieses Konzept wir vorerst nur in Zürich angewendet.
Die Fahrpraxis von 10 Tagen (Kat. C) sollte bei SBB Cargo absolviert werden; zur Zeit finden noch Gespräche statt. Als Alternative stehen Touren in den Rangierbahnhöfen bei der Infrastruktur zur Verfügung. Der VSLF hat seine Bedenken angemeldet, dass durch alleiniges Rangieren in den RB dem Sinn der Fahrpraxis nicht entsprochen wird.
Es wurde abgemacht, dass jährliche Gespräche zum Informationsaustausch stattfinden sollen.
21. Dez. 2006 Hubert Giger, Urs Amacker
 Personalrestaurant SBB:
- Alle Restaurants werden überprüft. Grosse Unterschiede bei der Auslastung.
- Jedes Menü muss zwischen 0 und 25 Fr. subventioniert werden.
- Wo keine annehmbare Lösung gefunden werden kann, wird Kontakt mit anderen Firmen gesucht.
- Zusammenarbeit Post/SBB.
- Strategie Papier bei GL.
Neuer Lohnausweis:
- Steuerbehörde will diesen neuen Lohnausweis.
- Kanton massgebend für Einführung Lohnausweis. SBB Hauptsitz in Bern.
- Gehaltsnebenleistungen: FVP, Verpflegung und Unterkunft.
- Formular Gesuch zur Steuer-Befreiung FVP. Ich muss selber aktiv werden. Wenn ich im Jahr für mehr als 2000 Fr. Dienstfahrten absolviere und dies belegen kann, werde ich von der Steuer befreit.
- Lokführer CARGO werden von der Steuer befreit.
- FVP GA für Angehörige werden nicht tangiert.
- 400-600 Fr. Steuererhöhung je nach Einkommen.
- Neu kann der Arbeitsweg abgezogen. 2.Klasse normal.
- November Newsletter.
- Gehaltsnebenleistungen: Keine Deklarationspflicht: Gratisabgabe Halbtaxabos, Abgabe REKA bis 600 Fr., Privatnutzung PC und Handy, Rabatte auf Waren, Zutrittskarten kulturelle, sportliche und andere gesellschaftliche Anlässe, Gratisparkplatz.
- Spesenreglement wird im nächsten Jahr erstellt.
- Aus- und Weiterbildung: Erst ab 12000 Fr. werden im Lohnausweis deklariert.
- Kein Hinweis auf Schichtabzug mehr.
Fahrvergünstigung FVP:
- Mitarbeiter GA. Angleich an normales GA. Ohne Bergbahnen.
- Stufenweise Erhöhung der Tageskarten.
- Nächste Verhandlung mit VöV Ende November.
Mitteilungen:
- VERA Abbau bei Infrastruktur bei den Finanzen.
- Personalbereichsleiter(PBL) Infrastruktur etwa 180 Ma unter sich.
- Flächengespräche finden diesen Monat statt. Projektleitung VESPA anwesend.
- Job Design persönlicher Brief. Begleitgruppe gebildet.
- BF Aussprache Anfangs Dezember. Anliegen Lokführer Lausanne wegen Schriftsprache.
- BW 21. Grosse Probleme bei der Ausbildung der Lokführer. Alle Soldaten müssen jetzt auch fahren können. 4 angehende Lokführer haben die Ausbildung nicht bestanden. 6 LP werden mühe haben die Prüfung zu bestehen. Lösungen werden gesucht. Lokführer werden von LOGIN ausgebildet.
Chur, 21.11.06 Kay Rudolf
 Dem Umstand, dass immer mehr Bahnhöfe unbedient sind, wollte man von Seiten Betriebsführung, entgegenwirken. Mit den neu geschaffenen BLKT mehr Flächenpräsents zeigen. Diese Mobile-Teams kommen nicht nur im Störungsfall als Kundenlenker zum Einsatz, auch werden die Bahnhöfe mit ihren kundendienstlichen Einrichtungen regelmässig kontrolliert.
Gestartet wurde das Pilotprojekt in der Zentralschweiz und Mitte Jahr auf Olten/Aarau ausgedehnt. Diese regionalen Teams arbeiten in grösseren Bahnhöfen im Pikettdienst und müssen im Ereignisfall innerhalb 30 Min. am betreffenden Ort sein. Diese Interventionszeit wurde während der Projektfase zu 98% eingehalten.
Art geleisteter Einsätze: Personenunfälle, Entgleisungen, stecken gebliebener Zug, Lokbrand, Landeverschiebungen, Barrierenstörungen, Bombenalarm ect. Das BLKT werden jedoch nicht auf Stellwerken eingesetzt.
Im Oktober entschied die Leitung Betriebsführung die definitive Einführung. Bis zum Abschluss der schweizweiten Automatisierung der Bahnhöfe (ATR) werden etwa 250 neue Stellen geschaffen. Die einzelnen Einsatzzonen werden noch bestimmt und die Bildung der einzelnen Teams auf die Umsetzung der ATR abgestimmt.
Chur, 05.11.06 Kay Rudolf, Vize P Ostschweiz.
 
Die Betriebswehr SBB kommt bei Schadenereignissen auf dem Bahngebiet oder in dessen unmittelbaren Umgebung zum Einsatz und ist spezialisiert für Einsätze auf schwer zugänglichen Streckenabschnitten wie Tunnels und Brücken.
Auf Ende Jahr überführt die SBB ihre Betriebswehr vom Miliz- in ein Profisystem.
191 Mitarbeiter stehen neu an 15 Standorten für diese Aufgabe im Einsatz.
Einige MA arbeiten Teilzeit in anderen Unternehmensbereichen der SBB.
7 Betriebswehrangehörige gehören zur Besatzung eines Lösch- und Rettungszuges. Etwa 15 Feuerwehrleute der Berufs- oder Stützpunktfeuerwehr ergänzen bei einem Grossereignis das Team des LRZ.
Die Betriebswehrstützpunkte sind an Wochentagen zwischen 6.00- 20.00 Uhr besetzt. Ausserhalb dieser Zeit muss der LRZ innerhalb 15 Min. ausrücken, damit der Ereignisort auf risikoreichen Strecken innerhalb 30-45 Min. erreicht wird.
In Zürich wird es ein 24h-Modell geben. Um die Ausrückzeiten von 5 Min. einhalten zu können, ist eine Dienstgruppe während 7 Tage die Woche und 24 Std. vor Ort präsent.
Die Aus- und Weiterbildung der Mannschaft erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den örtlichen Berufs- und Stützpunktfeuerwehren. Damit verfügt man im Ereignisfall über ein gut eingespieltes Team.
In den kommenden Jahren werden 8 LRZ des neusten Modells angeschafft. Die LRZ aus dem Jahre 1996 laufend modernisiert und die Züge aus dem Jahre 1976 laufend ausgemustert.
Chur, 05.09.06 Kay Rudolf, Vize P Ostschweiz
 MITTEILUNGEN: - FDV-Vorschriften werden nur den Lokführer Infrastruktur persönlich abgegeben. Aus Kostengründen den restlichen MAs verweigert. Peko hakt nach, schon wegen den neuen periodischen Prüfungen.
- VTE: BAV hat die Prüfungen neu strukturiert. MAs, die im Jahr 2005 die Prüfung absolviert und bestanden haben, müssen diese 2006 wiederholen. Diese neue Prüfung soll dann während 5 Jahren gültig sein.
- BF-06: Neustrukturierung der Abteilung Betriebsführung. Bis jetzt kein Auswirkungen. Im Sept. Info-Veranstaltung.
- Projekt WESPA (Weiterentwicklung Spartenorganisation): Neustrukturierung der Abteilungen Assetmanagement und Projekt Bau Management in Sicherungs- und Telecomanlagen (ST) und Fahrweg(FW). Neu werden die Geschäftseinheiten Telecom und ETCS bei ST angesiedelt sein. Betroffen sind 4600 Personen. Allerdings gibt es keinen Stellenabbau. Durch die neue Organisation verspricht man sich die Qualität der Dienstleistungen und Produkte aus dem Hause Infrastruktur zu verbessern.
- Projekt VERA (Verbesserung der Aufgabenteilung). Ziel: Durchschnittlich 15% der Kosten im Overhead Bereich zu senken! Effizienz steigern. Vorgehen: 1. Ermittlung der Kosten und vergleichen mit anderen Firmen im EU-Raum. 2. Optimierungspotential erfassen. 3. Umsetzung. Alle Divisionen betroffen.
- R124.5 Aus-, Weiterbildung und periodische Prüfung. Wenn ein Fahrdienstleiter einen Fehler macht und die BLZ dies merkt, bekommt er einen minus Punkt. PB lässt grüssen!
- Aufzeichnung der mobilen Gespräche: Einsparung gemäss SBB ca. 7-10 Millionen. Man verspricht sich eine grössere Gesprächsdisziplin?? Kosten für die Aufnahmen über 10 Millionen! BAV möchte die Aufzeichnung für die Auswertung von Unregelmässigkeiten. Definitiver Entscheid noch offen.
- Partikelfilter: Der PEKO Infrastruktur wurde versichert, dass nur Fahrzeuge mit Partikelfilter bei Arbeiten in Tunnels eingesetzt werden. Trotz anders lautenden Beteuerungen verkehren nach wie vor Fahrzeuge ohne Partikelfilter.
Kay Rudolf, Vize P Ostschweiz.
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