Dampfveteranen Romanshorn

Jubiläumstreff der Dampfveteranen Romanshorn am 3. August 2010

Nicht weniger als 200 Dämpfeler fanden den Weg nach Romanshorn zum 35 jährigen Jubiläumsfest. Ob vom Rheintal, Schaffhausen oder Zürich kommend, plötzlich war der Quaiweg zur Fähre für „normale“ Reisende fast nicht mehr passierbar, denn alle schauten nur noch nach oben. Auf dem Oberdeck des MS St. Gallen wurden die ankommenden Teilnehmer von den bekannten Lokofonikern musikalisch begrüsst. Nach der ersehnten Freigabe des Schiffes ging es nicht mehr lange bis jeder sein Glas in der Hand hielt. Schöne Platten mit verschiedenem Käse, Brot und Früchten standen verteilt auf dem ganzen Schiff und blieben nicht lange unbedient. Dieser von der Gemeinde offerierte Apéro fand redlich Anklang und forderte fast automatisch auf, zu zirkulieren, und alte sowie neue Kollegen zu „suchen“. Pünktlich um 11.30 Uhr hiess es Leinen los und kaum auf See wurde auch schon das Essen serviert.
 
Die Begrüssungsansprache von Hans Deutsch war wie gewohnt und gewünscht, kurz und bündig. Ein herzliches Dankeschön ging nicht nur an die Lokofoniker die vor lauter Musizieren kaum zum Essen kamen, sondern auch an Gemeinderat Peter Eberle für den vorerwähnten Apéro. In einer Schweigeminute gedachten wir den verstorbenen Kollegen.   

Mitte See ging es dann Richtung Konstanz, an der Insel Mainau vorbei bis kurz vor Überlingen und zurück. Mit vollem Bauch ging es wieder an Land. Etliche hatten noch nicht genug vom schönen Bodensee und machten mit der Fähre noch eine Fahrt nach Friedrichshafen. Der Rest gönnte sich noch einen Besuch in einer Gartenwirtschaft oder trat den Heimweg an. 

Das nächste Treffen findet am Dienstag, 02. August 2011 statt. Der monatliche Höck ist immer am 1. Dienstag im Monat. Ob noch aktiv oder passiv. Wer will, kann mitmachen.
Du kennst doch sicher den einen oder andern der schon mitmacht.

Es bleibt nur noch ein recht herzlicher Dank an Hans Deutsch und seine Kollegen, die das Treffen organisieren. Auch der Besatzung des „MS St. Gallen“ ein recht herzliches Dankeschön für den geleisteten Service.   

Peter Spörri

Freie Zusammenkunft vom 4. August 2009 im Hotel Bodan in Romanshorn

176 Teilnehmer folgten der Einladung zu diesem Treffen, das ein weiteres Mal im Bodan stattfand. Der vom Gemeinderat Romanshorn offerierte Apero lockerte die Stimmung rasch auf. Doch oft brauchte es einen Blick auf das Namensschild bis es Klick und das erlösende AHA einem  Lächeln Platz machte. Es ist nun einmal der Lauf des Lebens, dass die Falten im Gesicht sich zu Furchen vertiefen. Zum Glück hat sich aber der Verein „Dampfveteranen“ geöffnet und wünschte sich eigentlich noch mehr junge Kollegen, die sich auf eine Begegnung mit ihren früheren „Lehrmeistern“ freuen würden.

Übrigens, die Dampfveteranen sind in Romanshorn ein eingeschriebener Verein, was ihm einige Vorteile bringt. Zum Beispiel eben bei der Belegung des Bodansaales. Das erzählte uns Hans Deutsch, der uns im Namen seines Teams herzlich begrüsste und auf einige Neuerungen in Romanshorns kulturellem Geschehen aufmerksam machte. Dazu gehört das Locorama, natürlich ein Eisenbahnmuseum. Rasch erteilte er dann das Wort dem Vertreter des Gemeinderates, Peter Eberle, der ja in unserem Kreis kein Unbekannter ist, hat er uns doch schon öfter über das Geschehen in und um Romanshorn informiert. Er tat das auch heute mit einem Rückblick auf das politische und bauliche Geschehen im Jahre 2008. Die Ausbaggerung des Hafenbeckens ist abgeschlossen. Aktuell ist jetzt der Gestaltungsplan für den künftigen Ausbau des Hafenareals (Gemeindesaal) und seiner Umgebung. Peter Eberle meint, dass wir uns jedoch noch einige Male treffen würden, bis die politischen Entscheidungen gefallen seien.

Die Küchenmannschaft des Bodan zeigte sich wieder in hervorragender Form und der Service stand der Küche in nichts nach. So ging das Mittagessen zügig über die Bühne. Als es einmal eine kurze Pause gab, wurde diese gekonnt durch Albert Noger überbrückt. Woher nimmt er nur immer seine guten Witze? Beim abschliessende Dessert und dem Kaffee drehten sich die Gedanken der Teilnehmer bereits um das Nachmittagsprogramm, das sich jeder selber gestalten konnte. Ich denke, die Fahrt mit der Fähre nach Friedrichshafen blieb der grosse Renner. Die Waldschenke oder die vielen Restaurant in Romanshorn ergänzten das Programm und erlaubten, die Gespräche weiter zu führen.

Falls Du Dich als ehemaliger oder auch als noch aktueller Lokführer angesprochen fühlst, dann melde Dich doch ganz einfach bei Hans Deutsch, Monrütistrasse 4, 8590 Romanshorn. Es geht auch über Telefon 071/463 38 72, oder moderner mit h.deutsch(at)bluewin.ch. Du meldest Dich am besten gleich jetzt, denn das nächste Treffen findet am 03. August 2010 statt, voraussichtlich wieder mit einer Schifffahrt verbunden.

Mir bleibt nur noch dem Team um Hans Deutsch im Namen der Teilnehmer herzlich für ihr Engagement zu danken.

Hans Bayer 

Dampfveteranen - Treffen vom 5. August 2008

Wohl etliche der gwundrigen Passanten im Bahnhof Romanshorn staunten nicht schlecht über den Aufmarsch so vieler älterer Herren, die wohl kaum eine Schulreise machten. 
Das kümmerte die zur Tagung 2008 eingeladenen Dampfveteranen aber nicht. Zielstrebig steuerten sie die Terrasse des Hotel Bodan an, wo sie vom Organisationsteam mit einem Apero willkommen geheissen wurden. Dabei lockerten sich die Gespräche auf und manche Erinnerung wurde erneuert oder aktualisiert. Das in der Einladung angekündigte Präsent entpuppte sich als Senioren-Uhr mit extra grossen Ziffern. 

In seiner launigen Begrüssung meinte Hans Deutsch, das Geschenk werde uns daran erinnern, dass irgendwann auch der schönste Tag zu Ende gehen werde. Noch hatten wir aber Einiges vor uns. Zuerst wurden jedoch 3 Kollegen mit dem Eintrittsjahrgang 1940 besonders erwähnt und geehrt. Hans Deutsch musste sich im Vorfeld zur Einladung wohl kritische Bemerkungen zur Preisgestaltung gefallen lassen, die er aber ganz offen begründen konnte.


Das ist aber nur die eine Seite. Die andere ist politisch begründet, haben doch die Rentnerinnen und Rentner der Pensionskasse SBB seit 2004 keinen Teuerungsausgleich mehr erhalten, obwohl uns ein solcher im Jahre 2001 vom Bundesrat für alle Zukunft versprochen wurde. Wenn die Zukunft aber nur gerade drei Jahre umfasst, dann sind von der Politik wohl kaum visionäre Gedanken zu erwarten und schon gar nicht deren Umsetzung! Mit einem Rückstand von zirka 7 Prozent seit 2004 wird aber auch das Haushaltsbudget eines ehemaligen Lokführers geschmälert. Doch lassen wir diese kritische Zwischenbemerkung, und wenden wir uns wieder unserer Tagung zu. 

Die aufmerksame Servicecrew des Bodan trug den reichlich dotierten Salatteller auf. In der Pause zwischen Vor - und Hauptspeise begrüsste uns im Namen der Gemeinde Peter Eberle. Als Vorsteher des Verkehrs- und des Volkswirtschafts-Departements konnte er uns Wesentliches zu den anstehenden örtlichen Aufgaben schildern. Vorerst begrüsste er uns jedoch als Zeitzeugen, die die Entwicklung des Bahnbetriebes in Romanshorn im Aufschwung, aber auch im Abschwung hautnah mitverfolgen und miterleben mussten. Mit seinem vorbildlich kurzen Referat und seinem Ausblick auf die zukünftigen Aufgaben wusste er unsere Aufmerksamkeit zu fesseln. Der grosse Applaus galt ihm, aber auch dem von der Gemeinde offerierten Apero und war gleichzeitig das Signal an den Service zum Auftischen des Hauptganges. 
Konzentriert versuchten wir die Spagetti zu bändigen, ohne dabei Flecken auf dem Hemd zu produzieren. Bis zum Auftragen des Desserts hatten wir Gelegenheit unsere Gespräche wieder zu intensivieren und bereits beim vom Bodan-Team offerierten Kaffee verabschiedeten sich die ersten Teilnehmer. 
Wie gewohnt gab es verschiedene Möglichkeiten den Tag ausklingen zu lassen. Den kürzesten Weg schlugen wohl Jene ein, die einfach Stuhl und Restaurant wechselten. Andere genossen die Überfahrt nach Friedrichshafen und zurück. Ein weiteres Angebot zielte zur Waldschenke. Dies alles bevor uns die Rentner-Uhr ermahnte, dass es nun eigentlich Zeit wäre, das eigene Zuhause anzupeilen. 

Ich möchte aber meinen kleinen Bericht nicht beenden, ohne dass ich im Namen wohl aller Teilnehmer Hans Deutsch und seinem Team herzlich für den gut organisierten Tag zu danken. In diesen Dank einbezogen sind auch Küche und Service des Hotel Bodan. 

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Tagung, die auf den 4.August 2009 geplant ist. 
Am besten gleich im Kalender eintragen, damit es nicht vergessen geht! 

Hans Bayer

Dampfveteranen - Treffen vom 07.August 2007

Den unsicheren Wetterprognosen zum trotz fanden sich gegen 190 Teilnehmer zum 32. Treffen in Romanshorn ein. Mit sicheren Schritten strebten wir ausnahmsweise nicht landeinwärts, sondern zum Hafen, wo uns das Motorschiff „St.Gallen“ erwartete.
Der von den Romanshorner-Kollegen offerierte Apéro lockerte die Stimmung unter den aus allen Richtungen Angereisten. Die meist geäusserte Frage „Wie geht es Dir’“ dürfte nicht nur eine Floskel gewesen sein, kämpfen wir doch alle mit zumeist gesundheitlichen Problemen. Nur, in den lebhaften Gesprächen schienen diese persönlichen Probleme mehr und mehr zu schwinden. Nachdem dann alle einen Platz auf dem festlich geschmückten Schiff gefunden hatten, legte die „St.Gallen“ ab und glitt sachte aus dem Hafen hinaus auf die offene See, gemäss dem Zweitnamen das „schwäbische Meer“. 
Hans Deutsch begrüsste die „Dämpfeler“ im Namen seines Teams. Er erinnerte kurz an die langwierigen Verhandlungen über den Verkauf der Schweizerischen Bodenseeflotte. Erleichtert stellte er fest, dass es Romanshorn zusammen mit den Ostschweizer-Kantonen gelang, finanzkräftige Unterstützung zu finden, sodass wir auch an diesem Treffen unter Schweizerflagge den See befahren konnten.
Zu einer Schifffahrt gehört natürlich auch ein gutes Essen aus der Bordküche, das zudem gekonnt serviert wurde. So kam jeder zu seiner warmen Mahlzeit, nur das Dessert wurde kalt serviert, was aber so sein musste.
Dazwischen informierte uns der Kapitän über den Ablauf unserer Fahrt. Sie führte in einem grossen Bogen hinüber zum deutschen Ufer. Dort kreuzten wir vor Langenargen – Friedrichshafen – Immenstadt, um dann geruhsam wieder in den Heimathafen Romanshorn zurückzukehren. 
Gemeinderat Peter Eberle schilderte uns in kurzen Zügen die wirtschaftlichen Probleme, die Romanshorn jetzt und in Zukunft beschäftigen, z.B: die Ausbaggerung der Hafenausfahrt, die Überbauung des ganzen Hafenareals, eine geplante Gartenbau-Ausstellung der Region Bodensee. Er meinte trocken, dass ihnen die Arbeit wohl nie ausgehen werde. Wir wünschen der Gemeinde, dass alle Probleme erfolgreich gelöst werden können.
 Mit dem Wunsch, dass wir uns auch im nächsten Jahr wieder treffen können, verabschiedeten sich alte und neue Kollegen voneinander. Der nachmittägliche Verlauf des Veteranentreffens ist nicht mehr so einfach zu schildern, weil sich die Teilnehmer an verschiedenen Orten wieder trafen, vielleicht bei einer Rösslifahrt, in der Waldhütte oder eben auf verschiedenen Wegen schon Richtung Heimat fuhren. Der Berichterstatter schloss sich einer Gruppe an, die von der „Seefahrt“ noch nicht genug bekommen hatte und deshalb ab Kreuzlingen mit einem Schiff den Untersee und den Rhein befuhren, um dem alten Städtchen Stein am Rhein noch einen kurzen Besuch abzustatten.

Ach ja, da bliebe noch die Festlegung des Treffens 2008:
Geplant ist der 5. August 2008

Unser aufrichtiger Dank geht an Hans Deutsch und seine Kollegen, die das Treffen jeweils umsichtig vorbereiten. In diesen Dank einschliessen möchte wir aber auch die Crew der „MS St.Gallen“, auf Deck, in der Kombüse und im Service. Einen speziellen Dank der Gemeinde Romanshorn für die liebenswürdige Geste mit den „hauseigenen Biberli“ mit  dem Aufdruck der Hafeneinfahrt und Slogan – Komm nach Romanshorn!

Hans Bayer  
 

Dampfveteranen-Treffen 8. August 2006 in Romanshorn

Natürlich ist da nicht ein Treffen von alten Dampflokomotiven gemeint, was zwar die in Romanshorn tagenden ehemaligen Lokführer und Heizer auch hätte begeistern können.

Die Stammrunde des Lokpersonals Romanshorn, rund um Hans Deutsch, hatte eben diese Lokführer und Heizer zur 31.Tagung eingeladen. Und sie kamen in grosser Zahl, wobei die echten „Dämpfeler“ aus natürlichen Gründen immer weniger werden. Aber auch jüngere Semester freuen sich auf diese Tagung, freuen sich ihre Lehrmeister und Kollegen aus früheren Zeiten zu treffen und mit ihnen über vergangene Zeiten zu sprechen. Was die jungen, und die noch Aktiven jedoch zu erzählen haben, das löst bei uns pensionierten Lokführern keine Begeisterung aus.

Während dem durch die Gemeinde Romanshorn spendierten Apéro auf der Terrasse des Hotel Bodan drehten sich die Gespräche jedoch zu erst einmal um die Gesundheit und um das Wohlergehen. Wenn dann da oder dort in einem Gesicht nicht nur Freude aufleuchtete, dann ergab sich unter Kollegen ein tiefer gehendes Gespräch, das vielleicht den Alltag erleichtern konnte. Meist aber leuchteten die Augen bei der Begegnung fröhlich auf und zumeist gute Erinnerungen wurden wach. Diese Gespräche wurden unterbrochen durch die interessanten Ausführungen von Viceammann Peter Fischer. Er berichtete in seinem Rückblick über die Entwicklung der Gemeinde Romanshorn, stellte aber auch gleich die Zukunftspläne in den Raum, damit verbunden die Hoffnung, dass Romanshorn bald einmal zur Stadt werde (was ja mit 10'000 Einwohner der Fall wäre) 

Beim gemeinsamen Mittagessen und dem damit verbundenen engeren Kontakt mit noch Aktiven drehten sich die Gespräche bald einmal über den heutigen mühsamen Alltag der Lokführer. Der Gesprächsstoff ging aus verständlichen Gründen nicht so schnell aus: 
Mühsame GAV-Verhandlungen , Abbau von Zulagen, die Trennung in die Divisionen oder den neuartigen Ausbildungsweg. Ganz besonders gab aber der schon weit geplante Einsatz von Studierenden als „beschränkte“ Lokführer zu reden und löste nicht nur Kopfschütteln aus. Zu letzterem beigetragen hat die Medienmitteilung, die gleichentags erschienen ist.

Die Einsicht, insbesondere der Pensionierten, dass wir trotz widersprüchlicher Standpunkte mit unseren damaligen Vorgesetzten gut gefahren sind, setzt sich je länger je mehr durch. Die negative Entwicklung zeigt sich auch darin, dass früher der „Chef“ einer Gruppe von „Arbeitenden“ vorstand, heute seien 5 „Häuptlinge“ da, jedoch nur noch ein „Arbeiter“. Wenn letzterer einmal ausfällt, dann kann die Arbeit nur noch improvisiert ausgeführt werden.

Nach dem Mittagessen verstreuten sich die Teilnehmer wieder in alle Himmelsrichtungen, Favorit dürfte jedoch die Schifffahrt über den Bodensee gewesen sein. Bodenseeschifffahrt? Auch dieses Thema wäre noch eine Diskussion wert.
An dieser Stelle möchte ich im Namen aller Teilnehmer Hans Deutsch und seinem Team herzlich für die Organisation danken. Die nächste Treffen findet am 07. August 2007 statt, und zwar auf dem Bodensee. 

Hans Bayer